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13.8.10

Wiederentdecktes und Aufgegebenes

Komisch klingender Titel aber es ist halt so. Also, wiederentdeckt habe ich meine alte Leidenschaft für eine Modelleisenbahn. Grundlage hierfür ist unsere Selbsthilfegruppe, wo wir auch eine MoBa Anlage aufbauen. Die Anlage unserer Gruppe hat die Spurweite H0, Maßstab 1:87. Bei mir Zuhause möchte ich eine kleine TT-Anlage Maßstab 1:120 auf einer Platte 1,20m x 1,00m aufbauen. Den Bezug zur Eisenbahn hatte ich schon in meiner Kindheit, wo ich manchmal stundenlang auf der Fußgängerbrücke am Bahnhof bzw. auf der Brücke am ehem. Schlachthof stand und von dort die vorbeifahrenden Züge beobachtet habe. Als ich 12 Jahre alt war bekam ich eine (zu) große H0 Anlage vom Nachbarn geschenkt, die wir dann später einer Familie mit mehreren Kindern gegeben haben.

Aufgeben hingegen mußte ich das Einradfahren. Es ist bei mir bedingt durch mehrere Faktoren. Zum Einen mein Körpergewicht. Das Einrad was ich mir mal gekauft habe ist nur bis max. 80Kg belastbar. Ich wiege aber 96Kg. Zum Anderen hat mir meine Orthopädin beim meinem letzten Besuch davon abgeraten. Es würde meinen Rücken zu sehr belasten und bei einem möglichen Sturz könnte meine Wirbelsäule zu großen Schaden nehmen.

8.4.10

Venus meets Merkur

Ich habe heute mal, da ich gestern beim Astrotreff schon mal darüber gesprochen habe, das Programm SAW installiert. Nein, es handelt sich dabei nicht um den bekannten gleichnamigen Horrorfilm, auch hat es nicht mit dem Radiosender Sachsen-Anhalt Welle zu tun. SAW bedeutet Stargazers Almanach for Windows und es ist ein sehr schönes Astronomieprogramm. In diesem Programm gibt es eine Rubrik "aktuelle Ereignisse heute". Dort stand, daß sich Venus und Merkur um 20:38 Uhr MESZ sehr nahe stehen werden (3.3° Abstand). Mit dem Fernglas habe ich erstmal die Lage abgecheckt, aber der Himmel war noch so hell, daß ich die Venus zwar sah, aber Merkur nicht. Um 20:45 Uhr packte ich meine Nicon Coolpix S4 auf das Fensterbrett des Küchenfensters und schoss dieses Bild 2 Minuten später. Das Bild habe ich mit IrfanView etwas aufgehellt, da man sonst nicht viel zu sehen bekäme.
 



















Hier habe ich einen Ausschnitt mal vergrößert auf dem die beiden Planeten zu sehen sind

















Dabei habe ich Glück gehabt. Das Gestrüpp sin noch blätterlose Äste von Bäumen, die in Blickrichtung der Planeten stehen. Wenn die Bäume schon Blätter hätten, wäre es Essig mit der Aufname gewesen.

8.3.10

Achtung Einradfahrer - Ich komme!

Heute habe ich mich dazu entschlossen, mir ein Einrad zuzulegen. Da kam mir das Angebot eines Discounters gerade Recht. Ich bin also los und habe es mir gekauft. Es war glücklicherweise das letzte Exemplar. Also zögerte ich nicht lange, denn für den Preis sollte man schon zuschlagen.


Hier ist das gute Stück zu sehen

Das Einrad ist ein 20er. Wenn das Wetter frühlinghafter wird, werde ich mal versuchen draußen zu fahren. Bis es soweit ist, werden Trockenübungen in der Wohnung an der Tagesordnung sein.

28.8.08

spontane Beobachtung

Heute Nachmittag rief mich Thomas Trummer an und lud mich zu einer Beobachtung in Gödern ein. Diese sollte um 21:00 Uhr beginnen. Da ich Thomas Fischer aus Zschaschelwitz abholen sollte, machte ich mich 20:45 Uhr auf den Weg zu Thomas. Nach dem wir Thomas' Equipment ins Auto verladen hatten fuhren wir direkt nach Gödern. Mit dabei waren Thomas T., Georg, Thomas F., Achim, und ich. Beocbachtet haben wir zunächst, bedingt durch die noch vorherrschende Resthelligkeit des Himmels, den Jupiter mit seinen 3 sichtbaren Monden. Unsere Standardobjekte M13, M92, M27, Hantelnebel, Cirrusnebel, NGC 7789, NGC 6992, H und Chi, und weitere. So gegen 0:15 Uhr fingen wir mit dem Abbau der Instrumente an und fuhren wieder nach Hause. Ich habe Thomas noch nach Hause gebracht und ihm beim Ausladen seiner Geräte geholfen. Es war wiedermal eine wunderschöne Beobachtunsnacht obwohl das Seeing nicht so besonders war.

18.8.08

Mondfinsternis und Web - Album

Die partielle Mondfinsternis haben wir parallel mit einem Sommerfest im Frohburger Medienhaus, bei dem wir eingeladen waren, gut beobachten und auch fotografieren können. Ich habe gestern ein Web Album angelegt auf dem ich meine geschossenen Bilder veröffentlicht habe. Die Bilder habe ich mit einer Digicam NIKON COOLPIX S4 gemacht. Als Stativ bot sich ein gemauerter Pfeiler an, der oben abgeflacht ist. So konnte ich verschiedene Experimente mit den Belichtungen durchführen. Die letzten Aufnahmen versuchte ich letztendlich mit dem Selbstauslöser.

2.8.08

partielle Sonnenfinsternis am 1. August

Da ich am 2.8. zum Zeitpunkt der Finsternis noch arbeiten mußte, konnte ich diese nur visuell beobachten denn ich konnte kein großes Equipment dazu mitnehmen. Auch ein Teleskop aufzubauen hätte meine Pausenzeit wesentlich gesprengt. Ich nahm nur mein Fernglas 8x50W mit. Um damit schadlos in die Sonne zu sehen, bastelte ich eine "Sonnenbrille" für meinen Fernglas. Die Brille bestand im wesentlichen aus 2 Pappringen auf denen vorn Baader Sonnenfolie angebracht war. Diese Ringe habe ich vorn auf das Fernglas draufgeschoben. Meine Arbeitskollegen hielten die Sonnenfolie für gewöhnliche Alufolie bis ich ihnen erklärt hatte, daß es sich um Spezialfolie handelt. Das Fernglas reichte ich an meine Arbeitskollegen weiter. Zunächst sahen sie garnichts bis sie nach einigen hantieren und Anweisungen meinerseits nun doch die teils verdeckte Sonne sehen konnten. Da einige von ihnen (eigentlich fast alle) noch nie ein solches Naturschauspiel gesehen hatten, waren sie total überwältigt und begeistert davon. Das Wetter spielte auch mit, so daß es eine vernünftige Beobachtung für alle wurde.

24.2.08

Astro - Beobachtung

Heute war ja ein astreines Frühlingswetter. Beim mdr Wetter meldeten sie 18 Grad für Altenburg. Nachmittags rief Frank mich an wegen einer Beobachtung. Zugegeben die Temperaturen und der etwas spät aufgehende Mond versprachen eine gute Beobachtung. 19.00 Uhr waren es bei mir auf dem Balkonthermometer noch 12 Grad, eigentlich zu warm für Februar. Ich holte 19.45 Uhr Georg ab und wir fuhren zum Frank, wo wir sein 12 Zoll Telesop ins Auto verfrachtet haben. Ab ging es nach Gödern, wo schon Thomas Fischer und Alwins Neffe Thomas zugange waren. Thomas Fischer hat den Orionnebel fotografiert und mit Darkframes gearbeitet. Wir beobachteten an 2 Geräten, Franks 12 Zöller und Alwins C11. Das dritte diente Thomas zum fotografieren. Zu unseren Objekten gehörten u.a. der Orionnebel, der Gaulnischel (Pferdekopf- Nebel), M46, h und chi Per, Mars und Saturn uvm. Frank hat noch ein paar veränderliche beobachtet. 22.30 Uhr fingen wir dann an die Teleskope abzubauen, da der Mond schon am Horizont aufging uns es zunehmend nebeliger und feuchter wurde. Ich fuhr dann Frank und Georg wieder nach Hause und war 22.50 Uhr selbst zu Hause.

25.11.07

Pedition gegen Lichtverschmutzung

Werte Besucher meines Blogs!

Derzeit läuft eine Pedition an den Deutschen Bundestag für ein

Gesetz gegen Lichtverschmutzung.

Dieser Link führt direkt zur Pedition.

Was bedeutet Lichtverschmutzung?

Darunter versteht man, vereinfacht gesagt, die künstliche und oft unnötige Aufhellung des nächtlichen Himmels verursacht durch grelle Leuchtreklamen, zu hell erleuchtete Tankstellen und Straßenlaternen, die so konstruiert worden sind, daß sie ihr Licht nicht nur auf die Straße sondern auch einen erheblichen Teil nach oben abgeben. Auch häufig an Discos vorkommende Skybeamer tragen erheblich zur Lichtverschmutzung bei. Unter solch aufgehellten Himmel ist es vor allem in den größeren Städten (und auch außerhalb) nur sehr schwer möglich, vernünftige astronomische Beobachtungen durchzuführen.

Deshalb meine Bitte. Unterstützt die Pedition durch Eure Eintragung. Danke.

11.10.07

Häuserabriß, besserer Blick in den Südhimmel

Im September 2007 begann man die zwei leerstehenden und zum Teil ziemlich heruntergekommenden Wohnhäuser der ehem. Offiziere der Sowjetarmee abzureißen. Auch wurden dabei mehrere alte und morsche Pappeln gleich mit umgelegt. Diese Maßnahmen sind im Zuge der Erschließung des Gewerbegebietes Nord III fortgesetzt worden, nachdem man schon einen Großteil des Gewerbegebietes fertiggestellt hat.


Auf dem Bild, welches vor dem Baubeginn entstand, sind eines der beiden Häuser und die hohen Bäume noch zu sehen

Das hat für mich große Vorteile, denn nun habe ich im Süden auch einen erweiterten Horizont für astronomische Beobachtungen, wie das nachfolgende Bild zeigt.



Auf dem nächsten Bild sind die Fa. Antriebstechnik Altenburg GmbH sowie die Bushaltestelle Leipziger Straße zu sehen, die sonst verborgen gewesen waren.



Alle drei Bilder habe ich vom Balkon unserer Wohnung aus fotografiert.

7.8.07

Sternbeobachtung zu Viert

Alwin rief mich um 21:00 Uhr an, um mir mitzuteilen, daß er und sein Neffe Thomas nach Gödern rausfahren wollten um zu beobachten. Nur, das Ganze war noch keine beschlossene Sache, da Wolken am Himmel sichtbar wurden. So wartete ich auf die endgültige Entscheidung zum rausfahren (oder auch nicht). Alwin und Thomas entschieden sich dann doch noch raus zu fahren.
Sie wollten anscheinend die noch guten Bedingungen nutzen, ehe angekündigte Tiefausläufer wieder den Himmel vermiesen. Wir, d.h. meine Mutter und ich, sollten erst gegen 22:30 Uhr in Gödern sein, um zu vermeiden, daß uns die Zeit während des Aufbaus zu langweilig wird. So machten wir beide uns 22:20 Uhr auf den Weg nach Gödern. Nach unseren Eintreffen war die Aufbauphase des C11 schon beendet und das Beobachten voll im Gange.
Als Objekte hatten wir M13 (unser Standardobjekt), den Hantelnebel, den Wildgänse - Cluster (?), den Lagunennebel, M70 und einige mehr. M92 haben wir auch mal durch Alwins Binokular beobachtet. Für meine Mutter war es das erste Mal, daß sie durch ein Bino geschaut hat. Sie war begeistert über den fantastischen Anblick von M92. Sternschnuppen waren auch einige zu sehen sowie die ISS. Der Mond zeigte sich erst gegen 23:40 Uhr so daß er erst so ziemlich am Ende unserere Beobahtung begann zu stören. Da diese Beobachtung unter der Woche stattfand, störten auch die lästigen Skybeamer nicht. Die sind nur am Wochenende in Betrieb. Insgesamt war der Himmel nicht so prickelnd aber die oben genannten Objekte ließen sich gut beobachten. Nach 0:00 Uhr begannen Alwin und Thomas das C11 wieder abzubauen und wir fuhren Heimwärts. Wir waren ca. 0:30 Uhr zu Hause.

19.5.07

Wieder Astronomischer Ausflug

Da heute in der Nacht sternenklarer Himmel zu erwarten war, sind wir gegen 21:15 Uhr zu viert zu einer Beobachtung nach Gödern rausgefahren. Als Instrument hatten wir Alwins Celestron C11 aufgebaut. Da es anfangs noch zu hell für Deep Sky Objekte war, widmeten wir uns zuerst der Venus. Sie war als "Halbmond" im Okular zu sehen. Der Saturn war mit senen 4 Monden auch gut zu sehen. Später bei dunklerem Himmel sahen wir dann M13, M92, M59, Whirlpool- Galaxie, um nur einige zu nennen. So gegen 00:30 Uhr bauten wir das Instument wieder ab und machten uns auf den Heimweg. Es war mal wieder eine schöne Beobachtung bei gutem Himmel.

17.4.07

CB Funk wieder zum Leben erweckt

Anfang der 90er Jahre, als der CB Funk noch sehr populär war, hatte ich mir auch ein kleines einfaches Funkgerät zugelegt. Eine ca. 1,20m lange Antenne (Typ DV27) hatte ich mir zuerst innen ins Fenster gestellt, was sich dann als nicht empfehlenswert herausstellte. Später habe ich mit Hilfe unseres im Haus wohnenden Dachdeckers die Antenne auf unser Dach montiert. Das waren noch Zeiten. Da wurden Solidarität und Hilfsbereitschaft noch groß geschrieben. Als ich mich das erste Mal über Funk meldete, wurde mir signalisiert, daß ich ein starkes Brummen mitsende. Ich hatte einfach einen Eisenbahntrafo als Spannungsquelle genommen. Mir wurde gesagt, daß es ein bestimmter Trafo sein muß. Da ich keinerlei Ahnung von der ganzen Funkerei hatte, konnte ich das natürlich nicht wissen. Ich lies mir ein kleines Netzteil von einen mir gut bekannten Elektronikbastler bauen, welcher ebenfalls dieses Brummen aufwies. Auf den darauffolgenden Abend kamen dann drei CB Funker zu mir und einer brachte gleich einen Trafo mit, den ich solange behalten konnte, bis ich mir einen eigenen hatte. Mit der relativ kleinen Antenne bin ich ganz schön weit rausgekommen. Normalerweise sind die Antennen ca. 6,5m lang = 1/2 Lambda. CB Funk nutzt das 11m Band demnach ist 1 Lambda = 11m. Ab Mitte der 90er Jahre ist die Funkerei eingeschlafen. Wir sind 1996 umgezogen und in der neuen Wohnung hatte ich bis jetzt meine Funke nicht wieder aufgebaut. Auf den Kanälen war außer Rauschen fast nichts zu hören. Heute habe ich die alte Funke wieder rausgeholt und alles wieder aufgebaut. Dazu animiert bzw. angestiftet dazu wurde ich von 2 Funkern. Meine Grüße gehen daher an die "Zwiebel" (Katrin) und an "Waldi" (Waldemar). Mein erster Erfolg nach den Aufbau war, daß ich in Hohendorf bei Lucka (ca 10 - 12 Km entfernt) gute Empfangswerte (Santiago = Signalstärke und Radio = Verständlichkeit) erhalten habe. Ich hoffe nur, daß ich noch weitere Erfolge verzeichnen kann.

16.4.07

Astronomische Beobachtung

Am vergangenen Samstag trafen sich 7 Mitglieder unseres Astrovereins um zu einer Beobachtung bei schönen mondfreien Nachthimmel nach Gödern (bei Göhren) zu fahren. So ging unsere "Nachtschicht" um 21:00 Uhr los. Alwin, unser Okularexperte, nahm sein Celestron C11 mit. Auch Tomas, der etwas später gebracht wurde, hatte sein Dobson dabei. Zuerst widmeten wir uns der Venus, die nur 70 - 80% leuchtete . Später konnten wir auch die ISS über uns sehen. In zwei entfernten Orten wurde ein Feuerwerk abgebrannt, aber etwas zeitversetzt. Zu unseren Beobachtungsobjekten zählten verschiedene Messierobjekte. Stellvertretend für die Messiers sollen hier nur M13, M59, M81 und 82 genannt sein. Von den NGC Objekten, die wir beobachteten kann ich nur die NGC 6543 nennen, da ich mir die anderen Nummern nicht gemerkt habe. Den Eulennebel und die Sombrero- Galaxie hatten wir auch im Objektiv. Auch Einige Sternschnuppen, wobei auch grün-gelbliche dabei waren, konnten wir sehen. Um 1:00 Uhr beendeten wir dann unseren Nachtausflug zu den Sternen. Bilder gibt es von dieser Beobachtung keine, denn mit Blitzlicht zu fotografieren bzw. andere helle Lichtquellen sind der größte Feind des schon dunkel adaptierten Auges.

4.3.07

Zwei astronomische Ereignisse

Im Februar und im März standen 2 astronomische Ereignisse ins Haus, die aber leider von uns aus nich beobachtbar waren. Zum Einen war die Bedeckung der Plejaden durch den Mond am 23.02.07. Beginn war um 23:50 Uhr aber da der Himmel bedeckt war, konnten wir dieses Schauspiel nicht beobachten. Die Zweite Sache, eine totale Mondfinsternis, war jetzt dieses Wochenende. Leider konnten wir auch diese nicht beobachten. Der Himmel hing volller Geigen (waren schon eher Kontrabässe) und es regnete unendwegt. Wir wollten beide Ereignisse fotografieren bzw. mittels Videokamera filmen, doch es wurde nichts draus. Da müssen wir auf das nächste Ereignis warten und hoffen, daß uns DER in der Chefetage (Petrus) etwas besser gesonnen ist. Vom, wenn auch nur meteorologischen, Frühlingsanfang ist noch nicht viel zu spüren auch wenn es ab und an mal so aussieht. Hoffentlich bringt wenigstens der kalendarische richtig gutes Wetter, denn dann geht es bei mir mit den Fahrradtouren los.

18.2.07

Erster Prototyp meiner LED Astro Leuchte

Als ich im Post vom 11.2. meine ersten Gehversuche veröffentlicht habe, kam prompt ein Comment vom Frank mit dem Hinweis, mir eine Astro - Leuchte zu bauen. Gut, die Idee war schon nicht schlecht, da ich es sowieso mal vorhatte, mir so ein Teil zu basteln. Nach einigen Tips auf diversen Internetseiten habe ich mich entschlossen, die Schaltung mit 3 LED's zu machen. In einem Forum wurde davon abgeraten, die 3 LED's parallel mit je einem Widerstand zu schalten. So habe ich mir erstmal ausgerechnet, ob es mit meinen vorhandenen Widerständen möglich ist, 3 LED's in Reihe zu schalten. Das Ganze soll an eine 9Volt Blockbatterie angeschlossen werden. Also ging die Rechnerei los. 9V - 3x 1,7V = 3,9V. 1,7V ist die Durchlaßspannung einer roten LED. Nun noch diese 3,9V durch 0,02A teilen (eine LED zieht 0,02A) dann habe ich den Widerstandswert (190 Ohm) raus. Da ich aber nur die eine Sorte (390 Ohm) habe, mußte ich 2 Widerstände parallel zusammenlöten. Zwei Widerstände gleichen Wertes halbieren sich, wenn man sie parallel schaltet. Es gilt: 1/R1 + 1/R2 = 1/ Rges. In meinem Fall sind R1 und R2 = 390 Ohm und der Gesamtwiderstand beträgt 195 Ohm.


Und so sieht die Schaltung von oben aus.



Hier ist auch der eine 390 Ohm Widerstand zu sehen. Die Batterie dient hier nur zum fixieren der Platine für das Foto.



Dieses Bild zeigt die Lötseite der Schaltung mit dem zweiten 390 Ohm Widerstand, den ich einfach zu dem ersten parallel gelötet habe.

Diese Astro Leuchte hat seine erste Bewährung am 18.2.07 als wir zu einer Beobachtung zu einem Mitglied unseres Astronomievereins nach Zschaschelwitz gewesen sind. Nun muß ich mir nur noch ein Gehäuse und einen Schalter für diese Lampe bauen und dann kann ich sie bei zukünftigen Beobachtungen unseres Vereins einsetzen. Das Ergebnis werde ich natürlich auch hier zeigen.

11.2.07

Erste Gehversuche

Nachdem ich nun alles, was man so zum Elektronikbasteln braucht, bekommen habe, habe ich gleich mal eine kleine Löterei begonnen. Es ist nichts, was die Welt braucht. Aber ich will ja auch ganz klein, wie ein Amateur eben, anfangen.



Die erste "Schaltung" ....

...ist nichts weiter als eine Leuchtdiode, die mit Vorwiderstand (390 Ohm) an eine 9V Batterie angeschlossen wird und dann leuchtet. Die Schaltung ist auf eine Lochstreifenplatine aufgelötet. Das spart das Ätzen und Bohren, da die Löcher schon drin sind und die Leiterbahnen sind auch schon vorhanden. Die notwendigen Unterbrechungen der Leiterbahnen bewerkstelligte ich mit einen Bohrer, der im Durchmesser größer als die Leiterbahn ist. Dazu braucht man nicht mal eine Bohrmaschine, denn es genügt wenn man den Bohrer in ein vorhandenes Loch setzt und mit der Hand ein paar Mal im Uhrzeigersinn dreht. Auch muß man dabei etwas Druck auf den Bohrer ausüben. Ob man Erfolg hat kann dann mit zwei Methoden geprüft werden. Die Erste und vielleicht sicherste wäre die mit einem Durchgangsprüfer, der eine eventuell noch vorhandene Verbindung elektrisch anzeigt; oder die zweite Methode ist das Sichtprüfen mittels einer Uhrmacherlupe (die früher die Uhrmacher sich ins Auge geklemmt haben). Ich habe eine mit 6facher Vergrößerung und damit kann man ganz gut erkennen, ob die Leiterbahn unterbrochen ist, oder nicht. Die Lupe hat gleichzeitig noch den Vorteil daß man die Lötstellen sich näher betrachten kann um somit festzustellen, wo nochmal der Lökolben angesetzt werden muß. Ich benutze einen 30W Lötkolben der für solche Schaltungen völlig ausreichend ist.

31.1.07

Von der Binäruhr zur LED

Wie ich schon im vorherigen Post erwähnte, haben es mir die Binären Uhren angetan. Da ich mir aber eine solche kaum leisten kann, vom Eigenbau will ich erst gar nicht reden, wollte ich ganz klein; also beim Urschleim anfangen; wie früher mit Batterie, Lampe (in meinem Falle LED) ...usw. Solch kleine, einfache selbstgebaute Schaltungen, die dann auch noch funktionieren, zeigen doch, dass man es kann. Als erstes will ich mir einen Durchgangsprüfer bauen. Nichts weltbewegendes aber immerhin ein erster Schritt. Als Stromversorgung soll eine 9V Blockbatterie dienen und eine grüne LED mit Vorwiderstand soll dann den Durchgang anzeigen. Das Ganze wird auf eine kleine Lochstreifenplatine aufgelötet und schon kann ich damit Kabel oder Ähnliches prüfen. Dieser Prüfer ist erst noch in meinem Kopf als Entwurf vorhanden. Die ersten brauchbaren Ergebnisse werde ich hier zeigen. Ich hoffe es gelingt mir was, was ich auch vorzeigen kann. Der Prüfer soll vielleicht mal bei unserem Modellbahnprojekt zum Einsatz kommen.

18.1.07

Erster Post im neuen Jahr


Binär Uhr, bei der es gerade 10:48:36 ist.

Nachdem das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel gut über die Bühne gegangen sind, kann ich mal wieder etwas posten. Also Neues gibt es eigentlich nicht. Was soll es auch geben? Am Montag (15.1.) bin ich, angeregt durch einen Artikel in einer Zeitung, auf den Browser Opera gekommen. Er soll laut diesen Artikel sicherer sein als Firefox und vor allem IE. Also habe ich Opera 9 installiert. In Opera gibt es Widgets, die ja ganz nützlich sind. Unter anderem habe ich da Widgets gefunden, welche Binäre Uhren anzeigen. Seit dem beschäftigen mich diese Binäre Uhren immer mehr, vor allem, weil sie nicht jeder ablesen kann und wie bedeppert davor steht und nicht deren Bedeutung kennt. Mit Binärzahlen habe ich mich schon Mitte der 80er Jahre beschäftigt. Damals habe ich von meiner ehem. Schwägerin ein Buch bekommen, welches sich u.a. mit diesen Binär- oder Dualzahlen (Nullen und Einsen) beschäftigt. Leider weiß ich nicht, wo dieses Buch sich z.Z. befindet. Was soll's, ich finde es bestimmt noch, denn ich bin jemand, der mit Büchern sorgsam umgeht!