Heute war ja ein astreines Frühlingswetter. Beim mdr Wetter meldeten sie 18 Grad für Altenburg. Nachmittags rief Frank mich an wegen einer Beobachtung. Zugegeben die Temperaturen und der etwas spät aufgehende Mond versprachen eine gute Beobachtung. 19.00 Uhr waren es bei mir auf dem Balkonthermometer noch 12 Grad, eigentlich zu warm für Februar. Ich holte 19.45 Uhr Georg ab und wir fuhren zum Frank, wo wir sein 12 Zoll Telesop ins Auto verfrachtet haben. Ab ging es nach Gödern, wo schon Thomas Fischer und Alwins Neffe Thomas zugange waren. Thomas Fischer hat den Orionnebel fotografiert und mit Darkframes gearbeitet. Wir beobachteten an 2 Geräten, Franks 12 Zöller und Alwins C11. Das dritte diente Thomas zum fotografieren. Zu unseren Objekten gehörten u.a. der Orionnebel, der Gaulnischel (Pferdekopf- Nebel), M46, h und chi Per, Mars und Saturn uvm. Frank hat noch ein paar veränderliche beobachtet. 22.30 Uhr fingen wir dann an die Teleskope abzubauen, da der Mond schon am Horizont aufging uns es zunehmend nebeliger und feuchter wurde. Ich fuhr dann Frank und Georg wieder nach Hause und war 22.50 Uhr selbst zu Hause.
24.2.08
2.1.08
Grüße zum Jahreswechsel
Ich wünsche allen Besuchern meines Blogs ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2008
25.11.07
Pedition gegen Lichtverschmutzung
Werte Besucher meines Blogs!
Derzeit läuft eine Pedition an den Deutschen Bundestag für ein
Gesetz gegen Lichtverschmutzung.
Dieser Link führt direkt zur Pedition.
Was bedeutet Lichtverschmutzung?
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Was bedeutet Lichtverschmutzung?
Darunter versteht man, vereinfacht gesagt, die künstliche und oft unnötige Aufhellung des nächtlichen Himmels verursacht durch grelle Leuchtreklamen, zu hell erleuchtete Tankstellen und Straßenlaternen, die so konstruiert worden sind, daß sie ihr Licht nicht nur auf die Straße sondern auch einen erheblichen Teil nach oben abgeben. Auch häufig an Discos vorkommende Skybeamer tragen erheblich zur Lichtverschmutzung bei. Unter solch aufgehellten Himmel ist es vor allem in den größeren Städten (und auch außerhalb) nur sehr schwer möglich, vernünftige astronomische Beobachtungen durchzuführen.
Deshalb meine Bitte. Unterstützt die Pedition durch Eure Eintragung. Danke.
16.10.07
Gegenseitige Inspiration
Ist es nicht irgendwie eigenartig? Da fährt doch derjenige, von dem ich es eigentlich abgekupfert habe meine Radtouren Berichte zu schreiben, genau die selben Strecken und Wege wie ich. Na ja, es ist natürlich auch anders herum. Ich bin auch schon (fast) die gleichen Wege wie er gefahren. Die Rede ist vom Frank, der mit dem Einrad. Seine Fahrberichte von der Umgehungsstrasse haben mich mal angeregt, auch mal dort hin zu fahren. Heute hat Frank eine Tour gefahren, die ich vorher auch schon gefahren bin. Ich finde es gut, wenn wir uns gegenseitig durch unsere Fahrberichte für neue Strecken anregen lassen.
11.10.07
Häuserabriß, besserer Blick in den Südhimmel
Im September 2007 begann man die zwei leerstehenden und zum Teil ziemlich heruntergekommenden Wohnhäuser der ehem. Offiziere der Sowjetarmee abzureißen. Auch wurden dabei mehrere alte und morsche Pappeln gleich mit umgelegt. Diese Maßnahmen sind im Zuge der Erschließung des Gewerbegebietes Nord III fortgesetzt worden, nachdem man schon einen Großteil des Gewerbegebietes fertiggestellt hat.
Auf dem Bild, welches vor dem Baubeginn entstand, sind eines der beiden Häuser und die hohen Bäume noch zu sehen
Das hat für mich große Vorteile, denn nun habe ich im Süden auch einen erweiterten Horizont für astronomische Beobachtungen, wie das nachfolgende Bild zeigt.
Auf dem nächsten Bild sind die Fa. Antriebstechnik Altenburg GmbH sowie die Bushaltestelle Leipziger Straße zu sehen, die sonst verborgen gewesen waren.
Alle drei Bilder habe ich vom Balkon unserer Wohnung aus fotografiert.
6.10.07
Radfahrt zum Fußball
Nach langer Pause stand wieder eine Fahrt mit dem Rad nach Windischleuba an. Roter Stern II war zu Gast beim TSV Windischleuba III. Ich machte mich 12:40 Uhr suf den Weg. An den Stellen beim Kreisverkehr, wo sich die Auf- und Abfahrten zur B93 und der Radweg kreuzen, mußte ich dieses Mal nicht absteigen. Auch die weitere Fahrt bis zum Sportplatz verlief problemlos. Bis zum Spielbeginn war noch genügend Zeit um die Kamera startklar zu machen.

Dieses Bild enstand kurz vor Anpfiff der Partie
Am Ende hat Roter Stern das Spiel 4:2 verloren nachdem es so vielversprechend begann. Wir führten 2:0. Es kann nur am Wetter gelegen haben, denn es war trüb. Die Sonne, die für's Siegerwetter verantwortlich ist, kam in der 2. Halbzeit nur kurz raus. Das war anscheinend zu wenig, um den Spielverlauf noch zu kippen. Nach dem Spiel machte ich mich wieder auf den Heimweg. Die leicht ansteigende Strecke durch's Gewerbegebiet schaffte ich dieses Mal erstaunlich gut ohne vom Sattel aufstehenen zu müssen. Ich war dann um 14:50 Uhr wieder zu Hause.
7.8.07
Sternbeobachtung zu Viert
Alwin rief mich um 21:00 Uhr an, um mir mitzuteilen, daß er und sein Neffe Thomas nach Gödern rausfahren wollten um zu beobachten. Nur, das Ganze war noch keine beschlossene Sache, da Wolken am Himmel sichtbar wurden. So wartete ich auf die endgültige Entscheidung zum rausfahren (oder auch nicht). Alwin und Thomas entschieden sich dann doch noch raus zu fahren.
Sie wollten anscheinend die noch guten Bedingungen nutzen, ehe angekündigte Tiefausläufer wieder den Himmel vermiesen. Wir, d.h. meine Mutter und ich, sollten erst gegen 22:30 Uhr in Gödern sein, um zu vermeiden, daß uns die Zeit während des Aufbaus zu langweilig wird. So machten wir beide uns 22:20 Uhr auf den Weg nach Gödern. Nach unseren Eintreffen war die Aufbauphase des C11 schon beendet und das Beobachten voll im Gange.
Als Objekte hatten wir M13 (unser Standardobjekt), den Hantelnebel, den Wildgänse - Cluster (?), den Lagunennebel, M70 und einige mehr. M92 haben wir auch mal durch Alwins Binokular beobachtet. Für meine Mutter war es das erste Mal, daß sie durch ein Bino geschaut hat. Sie war begeistert über den fantastischen Anblick von M92. Sternschnuppen waren auch einige zu sehen sowie die ISS. Der Mond zeigte sich erst gegen 23:40 Uhr so daß er erst so ziemlich am Ende unserere Beobahtung begann zu stören. Da diese Beobachtung unter der Woche stattfand, störten auch die lästigen Skybeamer nicht. Die sind nur am Wochenende in Betrieb. Insgesamt war der Himmel nicht so prickelnd aber die oben genannten Objekte ließen sich gut beobachten. Nach 0:00 Uhr begannen Alwin und Thomas das C11 wieder abzubauen und wir fuhren Heimwärts. Wir waren ca. 0:30 Uhr zu Hause.
19.5.07
Wieder Astronomischer Ausflug
Da heute in der Nacht sternenklarer Himmel zu erwarten war, sind wir gegen 21:15 Uhr zu viert zu einer Beobachtung nach Gödern rausgefahren. Als Instrument hatten wir Alwins Celestron C11 aufgebaut. Da es anfangs noch zu hell für Deep Sky Objekte war, widmeten wir uns zuerst der Venus. Sie war als "Halbmond" im Okular zu sehen. Der Saturn war mit senen 4 Monden auch gut zu sehen. Später bei dunklerem Himmel sahen wir dann M13, M92, M59, Whirlpool- Galaxie, um nur einige zu nennen. So gegen 00:30 Uhr bauten wir das Instument wieder ab und machten uns auf den Heimweg. Es war mal wieder eine schöne Beobachtung bei gutem Himmel.
17.4.07
CB Funk wieder zum Leben erweckt
Anfang der 90er Jahre, als der CB Funk noch sehr populär war, hatte ich mir auch ein kleines einfaches Funkgerät zugelegt. Eine ca. 1,20m lange Antenne (Typ DV27) hatte ich mir zuerst innen ins Fenster gestellt, was sich dann als nicht empfehlenswert herausstellte. Später habe ich mit Hilfe unseres im Haus wohnenden Dachdeckers die Antenne auf unser Dach montiert. Das waren noch Zeiten. Da wurden Solidarität und Hilfsbereitschaft noch groß geschrieben. Als ich mich das erste Mal über Funk meldete, wurde mir signalisiert, daß ich ein starkes Brummen mitsende. Ich hatte einfach einen Eisenbahntrafo als Spannungsquelle genommen. Mir wurde gesagt, daß es ein bestimmter Trafo sein muß. Da ich keinerlei Ahnung von der ganzen Funkerei hatte, konnte ich das natürlich nicht wissen. Ich lies mir ein kleines Netzteil von einen mir gut bekannten Elektronikbastler bauen, welcher ebenfalls dieses Brummen aufwies. Auf den darauffolgenden Abend kamen dann drei CB Funker zu mir und einer brachte gleich einen Trafo mit, den ich solange behalten konnte, bis ich mir einen eigenen hatte. Mit der relativ kleinen Antenne bin ich ganz schön weit rausgekommen. Normalerweise sind die Antennen ca. 6,5m lang = 1/2 Lambda. CB Funk nutzt das 11m Band demnach ist 1 Lambda = 11m. Ab Mitte der 90er Jahre ist die Funkerei eingeschlafen. Wir sind 1996 umgezogen und in der neuen Wohnung hatte ich bis jetzt meine Funke nicht wieder aufgebaut. Auf den Kanälen war außer Rauschen fast nichts zu hören. Heute habe ich die alte Funke wieder rausgeholt und alles wieder aufgebaut. Dazu animiert bzw. angestiftet dazu wurde ich von 2 Funkern. Meine Grüße gehen daher an die "Zwiebel" (Katrin) und an "Waldi" (Waldemar). Mein erster Erfolg nach den Aufbau war, daß ich in Hohendorf bei Lucka (ca 10 - 12 Km entfernt) gute Empfangswerte (Santiago = Signalstärke und Radio = Verständlichkeit) erhalten habe. Ich hoffe nur, daß ich noch weitere Erfolge verzeichnen kann.
16.4.07
Astronomische Beobachtung
Am vergangenen Samstag trafen sich 7 Mitglieder unseres Astrovereins um zu einer Beobachtung bei schönen mondfreien Nachthimmel nach Gödern (bei Göhren) zu fahren. So ging unsere "Nachtschicht" um 21:00 Uhr los. Alwin, unser Okularexperte, nahm sein Celestron C11 mit. Auch Tomas, der etwas später gebracht wurde, hatte sein Dobson dabei. Zuerst widmeten wir uns der Venus, die nur 70 - 80% leuchtete . Später konnten wir auch die ISS über uns sehen. In zwei entfernten Orten wurde ein Feuerwerk abgebrannt, aber etwas zeitversetzt. Zu unseren Beobachtungsobjekten zählten verschiedene Messierobjekte. Stellvertretend für die Messiers sollen hier nur M13, M59, M81 und 82 genannt sein. Von den NGC Objekten, die wir beobachteten kann ich nur die NGC 6543 nennen, da ich mir die anderen Nummern nicht gemerkt habe. Den Eulennebel und die Sombrero- Galaxie hatten wir auch im Objektiv. Auch Einige Sternschnuppen, wobei auch grün-gelbliche dabei waren, konnten wir sehen. Um 1:00 Uhr beendeten wir dann unseren Nachtausflug zu den Sternen. Bilder gibt es von dieser Beobachtung keine, denn mit Blitzlicht zu fotografieren bzw. andere helle Lichtquellen sind der größte Feind des schon dunkel adaptierten Auges.
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